Sandia Mountains, Gebirgskette im Bernalillo County, New Mexico, Vereinigte Staaten
Die Sandia Mountains bilden einen Nord-Süd-Kamm östlich von Albuquerque mit zwei Hauptgipfeln, deren höchster Punkt auf 3254 Metern (10.678 Fuß) liegt. Der Kamm trennt das Rio Grande-Tal vom Hochplateau und zeigt steile Westwände aus rosafarbenem Granit.
Archäologische Funde in der Sandia-Höhle belegen, dass Menschen vor mehr als 10.000 Jahren in dieser Bergregion lebten. Spanische Siedler aus dem Rio Grande-Tal gaben dem Gebirge im 17. Jahrhundert seinen heutigen Namen.
Der spanische Name bezieht sich auf die rosa Granitfelsen, die bei Sonnenuntergang rötlich leuchten und an eine aufgeschnittene Wassermelone erinnern. Wanderer begegnen an den Hängen oft Maultierhirschen und können in den Kiefernwäldern Stellers Eichelhäher beobachten.
Die Sandia Peak Tramway befördert Besucher über 1200 Höhenmeter zum Kamm und bietet Zugang zu Wanderwegen unterschiedlicher Schwierigkeit. Die Temperaturen am Gipfel liegen oft 10 bis 15 Grad Celsius unter jenen in der Stadt, daher empfiehlt sich warme Kleidung auch im Sommer.
Die verschiedenen Höhenlagen schaffen getrennte Klimazonen, sodass man innerhalb weniger Kilometer von Wüstengrasland durch Piñon-Juniper-Wälder bis zu subalpinen Wiesen mit Engelmann-Fichten aufsteigt. Diese vertikale Vielfalt ermöglicht Begegnungen mit Pflanzen- und Tierarten, die sonst hunderte Kilometer voneinander entfernt leben.
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