Schussunfall am Set von Rust 2021, Tödlicher Arbeitsunfall am Filmset in Santa Fe County, USA
Der Rust-Schussvorfall von 2021 ist ein tödlicher Arbeitsunfall, der sich während der Dreharbeiten zum Western 'Rust' in Santa Fe County, New Mexico, ereignete. Ein Revolver, der als Requisite verwendet wurde, gab einen scharfen Schuss ab und tötete die Kamerafrau Halyna Hutchins; Regisseur Joel Souza wurde verletzt.
Am 21. Oktober 2021 wurde Regieassistent Dave Halls der Revolver übergeben, der anschließend an Alec Baldwin weitergegeben wurde, der ihn bei einer Probe abfeuerte. Die Waffenmeisterin Hannah Gutierrez-Reed wurde später wegen Totschlags verurteilt, während die Anklage gegen Baldwin wegen Problemen bei der Beweisoffenlegung fallen gelassen wurde.
Die Dreharbeiten fanden an einem Ort namens Bonanza City statt, einer kleinen Filmkulisse im Stil des Alten Westens in New Mexico. Der Fall hat in der Filmbranche eine breite Debatte darüber ausgelöst, ob echte Waffen am Set durch digitale Effekte ersetzt werden sollten.
Der Vorfall ereignete sich auf einem privaten Filmgelände und ist nicht öffentlich zugänglich. Die Strafverfahren sind abgeschlossen, aber zivilrechtliche Nachwirkungen können die Medienberichterstattung weiterhin beeinflussen.
Obwohl Alec Baldwin behauptete, den Abzug nicht betätigt zu haben, kamen forensische Tests zu dem Schluss, dass der Revolver nur durch Drücken des Abzugs hätte schießen können. Das FBI untersuchte die Waffe selbst und stellte fest, dass sie nach einer Reparatur des Schlosses nicht mehr in dem Zustand war, in dem sie ursprünglich sichergestellt worden war.
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