Castañeda Hotel, Eisenbahnhotel in Las Vegas, Vereinigte Staaten
Das Castañeda Hotel ist ein ehemaliges Eisenbahnhotel in Las Vegas, New Mexico, das direkt neben den Gleisen gebaut wurde und für Reisende der Atchison, Topeka and Santa Fe Railway bestimmt war. Das langgestreckte, einstöckige Gebäude im spanisch-kolonialen Missionsstil besitzt eine 500 Fuß (etwa 150 Meter) lange Arkade entlang der östlichen Fassade.
Fred Harvey eröffnete das Hotel 1898 als sein erstes direkt an einer Bahnstrecke gelegenes Haus und setzte damit neue Standards für Reisenden-Unterkünfte in den USA. Das Gebäude gehört heute zum New Mexico State Register of Cultural Properties, was seinen Stellenwert als Zeugnis der Eisenbahnepoche anerkennt.
Das Hotel trägt den Namen des spanischen Entdeckers Pedro de Castañeda, der das Gebiet im 16. Jahrhundert bereiste und beschrieb. Wer heute durch die langen Bogengänge der Ostfassade geht, spürt noch den Anspruch an Würde und Ordnung, der Reisenden jener Eisenbahnepoche versprochen wurde.
Das Hotel liegt direkt neben dem Bahnhof von Las Vegas, New Mexico, und ist gut zu Fuß vom Stadtzentrum aus erreichbar. Das Restaurant im Haus serviert amerikanische und südwestliche Küche, sodass ein Besuch auch ohne Übernachtung lohnt.
Das Castañeda war in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Treffpunkt für Cowboys und Rodeo-Teilnehmer, die mit dem Zug zu regionalen Veranstaltungen reisten. Diese Verbindung zur Cowboy-Kultur des Südwestens ist in der Geschichte der Harvey-Hotels kaum bekannt und hebt das Haus von anderen Eisenbahnhotels ab.
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