South Pass City, Kleinstadt in den Vereinigten Staaten
South Pass City ist eine verlassene Bergbausiedlung in den Rocky Mountains, die aus Holzgebäuden und Ruinen aus dem 19. Jahrhundert besteht. Die Anlage bewahrt das Erscheinungsbild eines typischen Goldgräberlagers mit Saloon, Laden und Wohnhäusern, die nach den Abbauboom der 1870er Jahre zurückgeblieben sind.
Die Siedlung entstand 1868 nach der Entdeckung von Gold in der Gegend und wurde schnell zu einer bedeutenden Bergbaustadt in Wyoming. Nach dem Rückgang der Goldpreise und der Erschöpfung der Vorkommen verließen die Bewohner den Ort ab den 1880er Jahren.
Der Ort liegt auf 2.700 Metern Höhe in einem exposierten Gebirgsgebiet und ist daher je nach Jahreszeit unterschiedlich zugänglich. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen und ausreichend Wasser haben, da die Gegend isoliert und den Elementen ausgesetzt ist.
Bemerkenswert ist, dass die Siedlung eine vollständige Goldgräber-Gemeinde aus dem 19. Jahrhundert zeigt, einschließlich aller notwendigen Einrichtungen wie Kirche, Friedhof und Gefängnis. Dies macht es zu einem seltenen Beispiel, wie der tägliche Alltag in dieser Ära organisiert war.
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