Crested Butte, Bergstadt im Landkreis Gunnison, Colorado, Vereinigte Staaten.
Crested Butte ist eine Ortschaft im westlichen Colorado auf 2715 Metern Höhe, eingebettet in die Elk Mountains, wo die umgebenden Gipfel über 3600 Meter erreichen. Die Hauptstraße durchquert ein kleines rechteckiges Zentrum aus niedrigen Gebäuden, während sich Wohnviertel an den Hängen des Tales entlang erstrecken.
Die Gründung erfolgte 1880 als Kohlebergbauort, der bis in die Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts aktiv blieb. In den 1960er Jahren wandelte sich der Charakter mit der Eröffnung von Skigebieten, wodurch der Tourismus zur neuen Haupteinnahmequelle wurde.
Der ursprüngliche Name stammt vom gleichnamigen Berg, dessen markante Gipfelform an einen Hahnenkamm erinnert und sich über dem Ort erhebt. Die erhaltenen Holzhäuser im viktorianischen Stil prägen noch heute das Straßenbild in der Elk Avenue und den Seitenstraßen.
Im Winter gelten zwischen November und April besondere Parkregeln, die bei starkem Schneefall die Straßenräumung ermöglichen. Die Hauptstraße bleibt das ganze Jahr befahrbar, während einige Bergstraßen in der Umgebung im Winter nur für Fahrzeuge mit Allradantrieb geeignet sind.
Die gesetzgebende Versammlung des Bundesstaates ernannte den Ort 1990 zur offiziellen Wildblumenhauptstadt Colorados wegen der Fülle an alpinen Wildblumen in den Wiesen und Berghängen der Region. Im Sommer verwandeln sich die Täler rund um die Ortschaft in ein weitläufiges Farbmeer aus violetten, gelben und roten Blüten.
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