Crest House, Organische Architekturstruktur in Colorado, USA
Das Crest House ist ein Ruinenbau auf dem Gipfel des Mount Blue Sky in Colorado, von dem noch Wände aus gegossenem Beton und eine äußere Steinverkleidung erhalten sind. Vier Steinbögen, die einst den Haupteingang rahmten, stehen noch, und das sternförmige Fundament der ehemaligen zweistöckigen Glas- und Stahlplattform ist auf der Aussichtsplattform noch sichtbar.
Der Zimmermann Justus „Gus“ Roehling, ein deutscher Einwanderer, entwarf das Gebäude nach einem Besuch des Berges in den 1920er Jahren. Mit Geld von Thayer Tutt und Quigg Newton und einem Entwurf des Architekten Edwin A. Francis begannen die Arbeiten im Frühjahr 1940. Der Winter zwang die Mannschaft, den Rohbau aufzugeben; 1941 zurückgekehrt, reparierte sie die Schäden und vollendete ihn im Herbst. 1969 ging der Besitz an den U.S. Forest Service über, und am 1. September 1979 zerstörte ein Propangasbrand den größten Teil des Gebäudes.
Das Crest House verdankt seinen Namen seinem Standort auf dem Gipfel; seine frittierten Donuts, Kaffee und heiße Schokolade blieben den Reisenden in Erinnerung. Studenten aus dem Raum Denver arbeiteten dort in den Sommerferien und schliefen in Stockbetten im hinteren Teil. Das sternförmige Fundament der Glasplattform ist auf der Aussichtsplattform noch zu erkennen.
Das Haus steht auf einem höher gelegenen Grundstück in den Rocky Mountains und kann bei unterschiedlichen Wetterbedingungen besucht werden. Besucher sollten sich auf bergiges Gelände und variable Bedingungen vorbereiten.
Das sternförmige Fundament der zweigeschossigen Glas- und Stahlplattform ist heute noch auf der Aussichtsplattform zu sehen. Auch die vier Steinbögen des Haupteingangs stehen noch; sie waren mit einheimischem Stein verkleidet, damit das Gebäude aus der Ferne kaum auffiel.
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