Denver Gas & Electric Building, Geschäftsgebäude in der Innenstadt von Denver, Vereinigte Staaten.
Das Denver Gas & Electric Building ist ein zehngeschossiges Bürogebäude im Zentrum von Denver, das die Designprinzipien der Chicago School verkörpert. Seine markante weiße Terrakotta-Fassade mit großen Spiegelfenstern schafft ein luftiges und durchsichtiges Erscheinungsbild, das typisch für diese Architekturschule ist.
Dieses Gebäude entstand 1910 nach dem Design des Architekten Harry W.J. Edbrooke und diente zunächst als Hauptsitz des Denver Gas & Electric Company. Im Jahr 1978 wurde es in das Nationale Register für historische Plätze aufgenommen und damit als architektonisches Zeugnis jener Ära anerkannt.
Das Gebäude zeigt, wie Denver zu Beginn des 20. Jahrhunderts Moderne mit Geschäftstätigkeit verband und sich als wachsende Stadt neu erfand. Die weiße Terrakotta-Fassade war damals ein Zeichen von Wohlstand und fortschrittlichem Denken, das Geschäftsleute und Passanten gleichermaßen beeindruckte.
Das Gebäude befindet sich in der Innenstadt an der 15th Street und ist leicht zu Fuß zu erreichen, wo es sich in das Geschäftsviertel einfügt. Von außen können Besucher die Architektur bewundern, und am Abend ist die beleuchtete Fassade besonders eindrucksvoll zu sehen.
Die Fassade enthält etwa 13.000 kleine Glühbirnensockel, die nach Einbruch der Dunkelheit das Gebäude erleuchten und es zu einem Blickfang des nächtlichen Stadtbildes machen. Diese Beleuchtungstechnik war damals innovativ und macht das Gebäude auch heute noch zu einem visuellen Höhepunkt beim Spaziergang durch die Innenstadt.
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