Amoklauf an der Columbine High School, Schulattentat in Littleton, Colorado, USA
Das Columbine-Massaker war ein Schulmassaker an der Columbine High School in Littleton, Colorado, USA. Zwei Schüler der Schule eröffneten das Feuer auf ihre Mitschüler und Lehrkräfte und töteten dabei 13 Menschen, bevor sie sich selbst das Leben nahmen.
Am 20. April 1999 verübten zwei Schüler das Massaker und lösten damit eine landesweite Erschütterung aus. Das Ereignis führte zu grundlegenden Veränderungen in der Schulpolitik und im Umgang mit Sicherheit an amerikanischen Schulen.
Columbine ist zu einem Begriff geworden, der sofort mit Schulgewalt in Verbindung gebracht wird, und hat die öffentliche Debatte in den USA dauerhaft geprägt. Viele Schulen im ganzen Land haben seither sichtbare Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, die man beim Betreten eines Schulgebäudes unmittelbar wahrnimmt.
Die Columbine High School ist eine aktive Schule und für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. In der Nähe gibt es einen Gedenkpark, den Besucher frei aufsuchen können, um der Opfer zu gedenken.
Die Schule wurde nach dem Massaker nicht abgerissen, sondern nach umfangreichen Umbauten wieder eröffnet, um der Gemeinschaft einen Ort der Normalität zurückzugeben. Ein Teil des Gebäudes, darunter die Bibliothek, wurde vollständig umgestaltet.
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