Chinatown, Ehemaliges chinesisches Viertel in LoDo, Denver, Vereinigte Staaten.
Das Chinatown erstreckte sich von der 15th bis zur 20th Street und von der Market bis zur Wazee Street und bildete ein zentrales Zentrum für chinesische Einwanderer im Westen der USA. Das Viertel war geprägt durch eng aneinandergereihte Gebäude mit traditioneller Architektur und zahlreichen Geschäften und Werkstätten.
Der erste chinesische Bewohner, Hong Lee, kam 1869 an und eröffnete eine Wäscherei an der Ecke Wazee und F Street, was den Beginn dieser Gemeinde markierte. Über die folgenden Jahrzehnte wuchs die Bevölkerung stetig, bis das Viertel Mitte des 20. Jahrhunderts deutlich zurückging.
Das Viertel war Heimat für chinesische Restaurants, Läden und Tempel, die das tägliche Leben der Gemeinde prägen. Diese Orte spiegelten die Traditionen und Bräuche wider, die die Einwanderer mitgebracht hatten.
Die ehemalige Nachbarschaft ist heute vor allem durch historische Markierungen und Gedenkveranstaltungen erkennbar, da das Viertel sein ursprüngliches Aussehen verloren hat. Ein Besuch im Herbst, besonders rund um den 31. Oktober, bietet die beste Gelegenheit, die Geschichte des Ortes zu würdigen.
Das Viertel hatte um 1890 mit etwa 1.400 Bewohnern seinen Höhepunkt und war damals die größte chinesische Siedlung im Landesinneren des Westens. Diese Bevölkerungszahl machte es zu einem bedeutenden Zentrum für die chinesische Diaspora in dieser Region der USA.
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