Fort Boise, Historischer Handelsposten in Canyon County, Idaho, USA
Fort Boise ist ein historischer Handelsposten in Canyon County, Idaho, der sich einst an der Mündung des Boise River in den Snake River befand. Die ursprüngliche Anlage bestand aus Lehmziegelhäusern, einer Küche, einem Milchhaus und zweistöckigen Bastionen, die von einer dicken Lehmziegelmauer umgeben waren.
Thomas McKay errichtete 1834 an dieser Stelle einen Pelzhandelsposten, der die Hudson's Bay Company dazu veranlasste, ihn 1837 zu übernehmen und zu erweitern. Überschwemmungen und zunehmende Konflikte mit einheimischen Stämmen zwangen das Unternehmen schließlich, den Posten 1855 aufzugeben.
Fort Boise war ein Treffpunkt, an dem Reisende auf dem Oregon Trail nach einer langen Etappe durch trockenes Land rasten konnten. Die Franzosen-Kanadier, die den Posten betrieben, galten als besonders gastfreundlich, was seinen Ruf unter den Auswanderern festigte.
Das Gebiet, wo einst der Posten stand, liegt heute innerhalb eines Wildlife Management Area, das vom Idaho Department of Fish and Game verwaltet wird. Besucher können dort wandern, Vögel beobachten und ein Denkmal sowie Ausstellungstafeln in der Nähe des Eingangs besichtigen.
Teile des ursprünglichen Postens wurden von Arbeitern aus Hawaii besetzt, was diesen Ort für das frühe 19. Jahrhundert ungewöhnlich kosmopolitisch machte. Die genaue Lage des Forts ist heute unbekannt, da man vermutet, dass es im Laufe der Jahre vom Fluss überflutet wurde.
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