De Lamar, Idaho, human settlement in Owyhee County, Idaho, United States of America
De Lamar ist ein Bergbauort in Owyhee County, Idaho, der heute als Geisterstadt bekannt ist und sich in großer Höhe in der Nähe von Silver City befindet. Nur wenige Gebäude stehen noch aufrecht auf einem Gelände von etwa 650 Hektar, das sich über verlassene Minen, alte Fundamente und Ruinen erstreckt.
Der Ort wurde Ende der 1880er Jahre gegründet, nachdem Joseph Raphael De Lamar, ein ehemaliger Schiffskapitän, Silbervorkommen entdeckte und den Bergbau begann. Die Mine florierte kurzzeitig und erzeugte erhebliche Einnahmen, bevor die Aktivitäten gegen 1890 nachließen und der Ort allmählich verlassen wurde.
Der Ort war ein Zentrum der Bergbaugemeinde, in dem sich Familien, Arbeiter und ihre Angehörigen niederließen. Die sozialen Zusammenkünfte wie Tänze, Hochzeiten und wöchentliche Versammlungen prägten das Gemeinschaftsleben und schufen einen Ort, an dem Arbeit und Freizeit eng miteinander verflochten waren.
Der Ort liegt auf Bundesland, das vom Bureau of Land Management verwaltet wird, und ist etwa 10 Kilometer westlich von Silver City erreichbar. Besucher sollten geeignete Kleidung für variable Wetterbedingungen tragen und die Strukturen und das Land respektvoll behandeln.
Ein bemerkenswerter Aspekt ist, dass der Ort von 1917 bis 1930 ein saisonales Postamt betrieb, das nur in den Sommermonaten geöffnet war. Dies zeigt, dass einige Bewohner über Jahrzehnte hinweg weiterhin in dem verlassenen Ort präsent waren, lange nachdem der Bergbau eingestellt worden war.
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