Cascade, Stadt im US-Bundesstaat Idaho
Cascade ist eine kleine Stadt in Valley County, Idaho, die an der Payette River liegt und sich auf einer Höhe von etwa 1.500 Metern befindet. Die Stadt wird vom Cascade Reservoir geprägt, einem großen Stausee, der 1948 durch einen Damm entstanden ist und heute ein Zentrum für Freizeit- und Fischerei-Aktivitäten darstellt.
Die Stadt entstand als County Seat von Valley County und wurde durch den Bau eines Damms an der Payette River im Jahr 1948 geprägt, der zum Hochwasserschutz und zur Wasserwirtschaft führte. Ein Sägewerk von Boise Cascade prägte die lokale Wirtschaft für Jahrzehnte, bis es 2001 schloss und die Stadt sich neu auf Freizeit und Tourismus ausrichtete.
Der Name Cascade stammt vom Ponderosa Pine, die in der Gegend wachsen, und vom Wasser, das durch die Stadt fließt. Besucher bemerken heute, wie die Menschen den See und die Natur in ihren alltäglichen Aktivitäten nutzen, besonders bei lokalen Festen und Zusammenkünften rund um das Wasser.
Der beste Weg zur Erkundung ist zu Fuß oder mit dem Auto entlang der State Highway 55, da die Stadt selbst klein und überschaubar ist. Besucher sollten das ganze Jahr über wärmere Kleidung mitbringen, besonders im Winter mit schwerem Schneefall, während Sommer kurz aber warm sind und ideal zum Wandern, Bootfahren und Angeln rund um den See sind.
Ein schwaches Erdbeben von 4,5 auf der Richter-Skala ereignete sich in den späten 1970er Jahren und dauerte über eine Minute, was den Bewohnern eine seltene Erinnerung daran gab, dass die Region tektonisch aktiv ist. Dies war ein unerwarteter Moment in der ansonsten ruhigen Geschichte der Stadt, der zeigte, dass die Erde unter ihren Füßen unruhig sein kann.
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