Walla Walla, Landwirtschaftlicher Verwaltungssitz im südöstlichen Washington, Vereinigte Staaten.
Walla Walla ist eine Kleinstadt im Südosten des Bundesstaats Washington, umgeben von Weizenfeldern und Weinbergen, die sich über sanfte Hügel erstrecken. Die Innenstadt bewahrt viele Backsteingebäude aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, mit breiten Gehsteigen und schattenspendenden Bäumen entlang der Hauptstraßen.
Mitte des 19. Jahrhunderts entstand hier ein Militärposten, der bald Siedler aus Oregon anzog, die Weizenfelder anlegten. Der Bau der Eisenbahn in den 1870er-Jahren ermöglichte den Transport von Getreide in andere Regionen und förderte das Wachstum der Stadt.
Der Name stammt aus der Sprache der Nez Percé und bedeutet "viele Wasser", eine Erinnerung an die kleinen Bäche, die früher durch das Tal flossen. Heute sieht man noch die breiten Straßen aus dem 19. Jahrhundert, wo Fuhrwerke einst wenden konnten.
Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, mit Geschäften und Restaurants innerhalb weniger Blocks. Die meisten Weingüter liegen außerhalb der Stadt und erfordern ein Auto oder eine geführte Tour, um sie zu erreichen.
Die lokale Zwiebel trägt denselben Namen wie die Stadt und wird wegen ihres milden Geschmacks geschätzt. Einige Geschäfte verkaufen Samen und Produkte aus dieser Sorte, die seit den 1890er-Jahren hier angebaut wird.
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