Wallowa–Whitman National Forest, Nationalwald im Nordosten von Oregon, Vereinigte Staaten.
Der Wallowa-Whitman Nationalwald erstreckt sich über etwa 2,4 Millionen Hektar mit Bergen, Wäldern, Flüssen und der tiefen Schlucht der Hells Canyon. Das Gelände bietet vielfältige Landschaften, von dicht bewaldeten Bereichen bis zu hochgelegenen alpinen Zonen.
Das Waldgebiet entstand 1954 durch die Zusammenlegung von zwei separaten Reservaten, die Präsident Theodore Roosevelt ursprünglich als Sommerweidegründe für die Nez Perce ausgewiesen hatte. Diese Schutzgebiete dienten von Anfang an dazu, die traditionellen Jagd- und Weidelandschaften zu bewahren.
Der Name des Waldes verbindet die Wallowa, ein Volk der Nez Perce, mit den Missionaren Marcus und Narcissa Whitman, die 1836 in die Region kamen. Heute erinnern diese Namen an die lange Verbindung zwischen den Ureinwohnern und den europäischen Siedlern, die diese Landschaft geprägt haben.
Für das Parken an Wanderwegen wird ein Northwest Forest Pass benötigt, und bestimmte Aktivitäten wie Brennholzeinschlag und Flussfahrten erfordern spezielle Genehmigungen. Es ist ratsam, sich vor dem Besuch über die geltenden Bestimmungen zu informieren, da diese je nach Jahreszeit und Gebiet unterschiedlich sein können.
Das Schutzgebiet ist Heimat für mehr als 230 Vogelarten sowie Elche und Rocky-Mountain-Hirsche, die in den höheren Gebieten weiden. Diese vielfältige Tierwelt macht es zu einem besonders wertvollen Lebensraum, der Besucher oft überrascht.
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