Berkeley Pit, Kupfertagebau in Butte, Montana, Vereinigte Staaten.
Die Berkeley Pit ist ein Tagebau in Butte im Bundesstaat Montana, der heute mit einem säurehaltigen See gefüllt ist. Die Grube erstreckt sich über mehr als zwei Kilometer in der Länge und etwa anderthalb Kilometer in der Breite, während das rostfarbene Wasser eine Tiefe von fast dreihundert Metern erreicht.
Die Grube wurde 1955 eröffnet und versorgte die amerikanische Industrie während des Kalten Krieges mit Kupfer. Der Abbau endete 1982, und seitdem füllt sich das Becken langsam mit saurem Grundwasser.
Die Bergbauaktivitäten in der Berkeley Pit führten zur Umsiedlung zweier kompletter Nachbarschaften, Meaderville und McQueen, was die soziale Landschaft von Butte veränderte.
Die Aussichtsplattform steht in den Sommermonaten gegen eine kleine Gebühr offen und bietet einen direkten Blick auf die geflutete Grube. Besucher sollten sich auf kühle Winde vorbereiten, auch an sonnigen Tagen.
Im Jahr 1995 landete ein Schwarm von Schneegänsen auf dem See und viele Vögel starben an den giftigen Stoffen im Wasser. Das Ereignis führte zu verstärkten Überwachungsmaßnahmen und Versuchen, weitere Wildtierkontakte zu verhindern.
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