Comet, ghost town in Montana, USA
Comet ist eine verlassene Bergbausiedlung in Jefferson County mit Ruinen von Wohnhäusern, einer Schule und einem Erzbunker. Die meisten Gebäude sind alt und verfallen, doch ihre Überreste erzählen von der Zeit, als hier bis zu 300 Menschen arbeiteten und lebten.
Die Siedlung entstand 1885 während des Bergbaubooms mit einer Bevölkerung von bis zu 300 Menschen, die in den Minen und der benachbarten Mühle arbeiteten. Nach der Schließung der Minen Mitte des 20. Jahrhunderts verließen die Bewohner die Gegend endgültig.
Der Name Comet bezieht sich auf die Hoffnung der Minenarbeiter auf schnelle Gewinne und Reichtum. Die wenigen erhaltenen Gebäude wie die alte Schule zeigen, wie die Menschen hier zusammengelebt haben und welchen Gemeinschaftssinn es in dieser Arbeiterstadt gab.
Sie können Comet über eine Schotterstraße westlich von einer bestimmten Ausfahrt an der Hauptstraße erreichen, die etwa 3 bis 4 Meilen ins Innere der Siedlung führt. Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist von Mai bis Oktober, wenn das Wetter warm und die Straßen zugänglich sind.
In den 1920er und 1930er Jahren erlebte die Stadt ein unerwartetes Wiederaufleben mit erneuerten Bergbau- und Mühlenaktivitäten. Damals gab es mehr als 20 Saloons, was zeigt, wie lebendig das Nachtleben war, bevor der endgültige Niedergang kam.
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