Duncan Lake, Stausee in Kanada
Duncan Lake ist ein Stausee in Britisch-Kolumbien, der durch den Bau des Duncan Dam entstanden ist und sich etwa 45 Kilometer erstreckt. Der See wird von der Duncan-Fluss gespeist, die zwischen den Bergen fließt, und der Staudamm hat das natürliche Flussbett in ein großes Wasserreservoir umgewandelt.
Die First Nations nutzten den Duncan River und seine Umgebung lange Zeit zum Lachsfischen und als Versammlungsort. Später, Ende des 19. Jahrhunderts, kamen Goldsucher auf dem Fluss, und der Dampfer Idaho eröffnete 1897 regelmäßige Schiffe in die Gegend, was Handel und Bergbauaktivitäten ermöglichte.
Der Duncan Lake war lange Zeit ein wichtiger Ort für die First Nations, die hier alljährlich Kokanee-Lachse fingen und sich versammelten. Heute nutzen Besucher den See und die Umgebung ähnlich zum Angeln und Erkunden, wobei die Verbindung zur Geschichte des Gebiets spürbar bleibt.
Die Gegend verfügt über gut ausgeschilderte Wanderwege, Bootsstarts und Campingplätze mit grundlegenden Einrichtungen, die für Familien und Naturliebhaber geeignet sind. Der See ist am besten mit kleineren Booten oder Kajaks zu erkunden und bietet während des Frühlings stärkere Wasserströmungen durch Schneeschmelze.
Die Duncan-Fluss entstand in der Purcell-Schlucht und fließt über 200 Kilometer durch Wälder und Gebirgsregionen, bevor sie in den Kootenay Lake mündet. Der Staudamm hat den ursprünglichen See von etwa 16 Kilometern Länge um mehrere Kilometer nach Süden verlängert und überflutet dabei alte Moorflächen und Wälder.
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