Marias Pass, Eisenbahngebirgspass in Montana, Vereinigte Staaten.
Marias Pass ist ein Bergpass in den nördlichen Rocky Mountains, der durch seine sanften Steigungen Ost- und Westmontana verbindet. Die Schlucht beherbergt sowohl die Eisenbahn als auch eine Bundesstraße, die ganzjährig für den Personen- und Güterverkehr genutzt werden.
Die Great Northern Railway vollendete 1890 die Eisenbahnstrecke durch den Pass und schuf damit eine entscheidende Verbindung zwischen dem Mittleren Westen und dem Pazifischen Nordwesten. Diese Eisenbahnlinie ermöglichte die wirtschaftliche Erschließung großer Teile Montanas und des Nordwestens.
Amerikanische Ureinwohner nutzten diesen natürlichen Korridor über Generationen vor der Eisenbahnentwicklung durch europäische Siedler.
Das Gelände ist ganzjährig zugänglich, kann aber im Winter anspruchsvoll werden mit Schnee und wechselnden Straßenbedingungen. Besucher sollten sich auf variable Wetterverhältnisse vorbereiten und die aktuelle Verkehrslage vor der Fahrt überprüfen.
Ein Obelisk aus Montanagraniт steht an der Spitze des Passes als Gedenkstein von 1931. Das Denkmal erinnert an Theodore Roosevelt und seine Unterstützung für die Eisenbahnentwicklung in der Region.
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