Carter Glaciers, Gletscherformation im Glacier-Nationalpark, Montana, Vereinigte Staaten.
Carter Glaciers sind mehrere Gletscher-Überreste, die sich entlang eines Kammes östlich der Continental Divide auf Höhen zwischen 2.200 und 2.600 Metern befinden. Die Eismassen erstrecken sich über mehrere Grate und bilden kleine, zusammenhängende Bereiche gefrorenen Wassers in dieser bergigen Gegend.
Während der Kleinen Eiszeit gab es in dieser Region etwa 80 Eismassen, aber die Gletscher begannen nach 1850 zu schmelzen. Die sichtbaren Überreste, die man heute sieht, sind das Ergebnis dieses langen Rückgangs seit dem Höhepunkt der Eiszeit.
Die Kootenai-Ureinwohner bezeichneten diese Gegend als Ya·qawiswit̓xuki und erkannten damit die vielen Eismassen in der Landschaft an. Der Name spiegelt wider, wie wichtig die Gletscher für das Verständnis dieser Region waren.
Der beste Zeitpunkt zum Beobachten ist im späten August, wenn der Winterschnee geschmolzen ist und die Eismassen deutlich sichtbar werden. Gute Straßenkarten und Orientierungshilfen helfen bei der Navigation zu diesem Ort in der Bergregion.
Das Schmelzwasser speist Bewässerungssysteme in der umliegenden Landwirtschaft und trägt zur Pflege kalter Gewässer bei, die wild lebende Tiere brauchen. Diese unsichtbare Verbindung zwischen den Bergformationen und dem menschlichen Leben im Tal macht sie wichtiger als es die Größe vermuten lässt.
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