Gebo, human settlement in Hot Springs County, Wyoming, United States of America
Gebo ist eine Geisterstadt in der Hot Springs County, Wyoming, die heute verlassen ist und nur noch Überreste eines ehemaligen Kohlebergbaudorfes zeigt. Der Ort besteht aus wenigen verbleibenden Steinstrukturen, rusting equipment und einem gepflegten Friedhof mit lesbaren Grabsteinen, die von der etwa 32 Jahre währenden Besiedlung zwischen 1906 und 1938 zeugen.
Gebo wurde 1907 gegründet und wuchs als Kohlebergbaudorf, wobei der erste Kohlenwagen im August dieses Jahres beladen wurde und die wirtschaftliche Bedeutung des Ortes belegte. Die Stadt erreichte ihren Höhepunkt um 1929 mit etwa 1200 Einwohnern, verlor aber nach der Schließung der Minen 1938 alle wirtschaftliche Grundlage und wurde letztendlich 1971 von der Bundesregierung abgerissen.
Der Name Gebo stammt von Samuel W. Gebo, dem Gründer des Owl Creek Coal Company. Die wenigen verbleibenden Überreste zeigen, wie eine kleine multikulturelle Gemeinde mit etwa 16 Nationalitäten zusammenlebte, darunter Griechen, Finnen, Schotten, Iren, Chinesen, Japaner und Türken, die trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft gemeinsam in den Minen arbeiteten.
Der Besuch von Gebo erfordert die Fahrt etwa 11 miles (18 Kilometer) nördlich von Thermopolis auf Schotterstraßen, die mit zahlreichen Schusslöchern in den Schildern markiert sind, daher ist ein Fahrzeug mit gutem Bodenfreiraum ratsam. Der Friedhof ist eingezäunt und geschützt, aber die Ruinen sind teilweise einstürzen und erfordern Vorsicht beim Erkunden des Geländes.
Die Bewohner von Gebo lebten in extremen Bedingungen: Im Sommer schlossen die Minen wegen der Hitze, und Bewohner flohen in die Berge zum Zelten und Fischen. Epidemien wie die Grippe von 1918 und Diphterie 1920 dezmierten die Bevölkerung, und Besucher hinterlassen heute noch Münzen auf den Grabsteinen, wobei Viertel für enge Beziehungen und Pennys für entfernte Verbindungen stehen.
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