Confederate Gulch und Diamond City, Verlassene Bergbaustadt im Broadwater County, Montana.
Confederate Gulch und Diamond City bezeichnen ein verlassenes Goldgräberdorf in einem engen Tal der Big Belt Mountains im US-Bundesstaat Montana, durch das ein Bach westwärts in Richtung Canyon Ferry Lake fließt. Von der einstigen Siedlung sind heute noch einzelne Holzstrukturen und Abraumhalden in der Landschaft erkennbar.
Im Jahr 1865 stießen Prospektoren auf reiche Goldvorkommen in diesem Tal, was in den folgenden Monaten einen raschen Zustrom von Bergleuten auslöste und zur Gründung von Diamond City führte. Der Goldrausch war intensiv, aber kurzlebig, und die meisten Siedler hatten den Ort schon wenige Jahre später wieder verlassen.
Der Name des Ortes geht auf ehemalige Soldaten des Amerikanischen Bürgerkriegs zurück, die nach dem Krieg als Goldsucher in die Region kamen. Wer das Tal besucht, kann noch heute Spuren dieser Vergangenheit in der Landschaft lesen.
Das Gelände ist über unbefestigte Straßen erreichbar, die bei schlechtem Wetter schwer zu befahren sein können, weshalb ein geländegängiges Fahrzeug empfehlenswert ist. Das Gelände ist uneben, solides Schuhwerk und Vorsicht beim Gehen sind daher angebracht.
In günstigen Abschnitten des Baches sollen einzelne Schürfer an einem einzigen Tag mehrere Kilogramm Gold gewaschen haben, was den Ruf dieses Tals als außergewöhnlich ertragreichen Fundort begründete. Dieser Reichtum zog zwar Tausende an, hielt aber nicht lange genug an, um eine dauerhafte Siedlung entstehen zu lassen.
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