Museum of the Rockies, Forschungsmuseum in Bozeman, Montana
Das Museum of the Rockies ist ein Museum für Paläontologie und Regionalgeschichte in Bozeman, Montana, das der Montana State University und der Smithsonian Institution angeschlossen ist. Die breite Fassade aus hellen, glatten Steinblöcken trägt den Namen in großen Großbuchstaben, links davon liegt der verglaste Eingang unter einem flachen Vordach. Im Inneren befinden sich der Siebel Dinosaur Complex, das Taylor Planetarium und die Living History Farm mit dem Tinsley House.
Die Einrichtung entstand 1957 an der Montana State University als kleines Regionalmuseum. Durch Ausgrabungen und Schenkungen wuchs die Sammlung über Jahrzehnte, bis das Haus 2005 eine offizielle Partnerschaft mit der Smithsonian Institution einging.
Der Ausstellungsbereich zur Vor- und Frühgeschichte zeigt Werkzeuge, Kleidung und Alltagsgegenstände der Ureinwohner, die in den Bergen und Ebenen dieser Gegend lebten. Besucher sehen Pfeilspitzen, Lederarbeiten und traditionelle Behausungen, die einen Eindruck vom Leben vor dem Kontakt mit europäischen Siedlern vermitteln.
Die Anlage liegt auf dem Gelände der Universität am südlichen Rand der Stadt und ist über Parkplätze mit dem Wagen erreichbar. Wer das Freilichtmuseum besucht, sollte Zeit für Gespräche mit den Mitarbeitern einplanen, die gern Fragen zur Pionierzeit beantworten.
Wissenschaftler entdeckten in einem Oberschenkelknochen eines Tyrannosaurus Reste weicher Gewebe, die nach Millionen Jahren erhalten blieben. Dieser Fund gilt als ungewöhnlich und ermöglicht neue Einblicke in die Biologie ausgestorbener Tiere.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.034 Mitwirkenden weltweit.