Fort Phil Kearny, Militärfort im Johnson County, Wyoming, Vereinigte Staaten
Fort Phil Kearny ist eine ehemalige Militäranlage im Johnson County im Bundesstaat Wyoming, die heute als Gedenkstätte erhalten ist. Das Gelände umfasst ein Besucherzentrum mit Ausstellungen, markierte Wege zu den ehemaligen Verteidigungsanlagen und Blick auf die weite Prärielandschaft ringsum.
Die Armee errichtete diesen Stützpunkt mitten im Territorium der Lakota, um Reisende auf dem Weg zu den Goldfeldern in Montana zu schützen. Nach nur zwei Jahren gab die Armee den Ort auf und die Lakota brannten die Anlage nieder.
Die Befestigung trägt den Namen eines Generals aus dem amerikanischen Bürgerkrieg und steht heute als Erinnerung an die Konflikte zwischen Einwanderern und den Lakota-Völkern. Besucher sehen Nachbauten von Gebäuden und können sich vorstellen, wie Soldaten und Familien hier in ständiger Bedrohung lebten.
Das Gelände ist frei zugänglich und lädt zu Spaziergängen zwischen den historischen Markierungen ein. Das Besucherzentrum öffnet zu festgelegten Zeiten und bietet Karten sowie Informationen zu den nahegelegenen Schauplätzen der Kämpfe.
Die Cheyenne nannten das Fort „den verhassten Posten am Little Piney“. Es stand am Zusammenfluss von Little Piney und Big Piney Creek, und seine Palisade aus über viertausend Baumstämmen war die größte der drei Forts am Bozeman Trail.
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