Charles M. Russell National Wildlife Refuge, Nationales Wildschutzgebiet in Montana, Vereinigte Staaten
Das Charles M. Russell National Wildlife Refuge ist ein großes Schutzgebiet in Montana, das sich rund um den Fort Peck Stausee erstreckt und verschiedene Landschaften wie Flussniederungen, Hügel, Auenbereiche und Feuchtgebiete umfasst. Die Mischung aus diesen unterschiedlichen Lebensräumen bietet Platz für eine große Vielfalt an Wildtieren.
Das Gebiet wurde 1936 als Fort Peck Game Range gegründet und erhielt 1963 seinen heutigen Namen zu Ehren des Künstlers Charles M. Russell, der das Leben im Westen Montanas darstellte. Diese Umbenennung spiegelt die wachsende Anerkennung der künstlerischen Bedeutung und Montanas Kulturerbe wider.
Das Interpretive Center am Fort Peck zeigt Ausstellungen über regionale Tierwelt und die Geschichte der Gegend, die tief mit der Nutzung dieser Landschaft verbunden ist. Besucher können dort lernen, wie die Bewohner der Region seit Generationen mit der Natur umgehen.
Der Zugang ist über mehrere Eingänge möglich, und Besucher finden ausgewiesene Wege zum Wandern und Erkunden an Land und zu Wasser. Es ist sinnvoll, sich vor dem Besuch über aktuelle Bedingungen zu informieren, da Wetter und Wasserstände die Erreichbarkeit beeinflussen können.
Das Gebiet ist eines der wichtigsten Fundorte für fossile Überreste aus der Kreidezeit, insbesondere für komplette Skelette großer Fleischfresser aus dieser Epoche. Diese paläontologischen Funde haben Wissenschaftlern geholfen, die Vorgeschichte dieses Landstrichs zu verstehen.
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