Fort Peck Lake, Stausee im östlichen Montana, USA.
Fort Peck Lake ist ein Stausee im östlichen Montana, der durch den größten Erddamm der USA entstanden ist. Das Gewässer erstreckt sich über mehr als 200 Kilometer und besitzt eine stark verzweigte Uferlinie mit zahlreichen Buchten und Halbinseln, die in das umgebende Grasland hineinragen.
Der Damm entstand während der 1930er Jahre als Teil eines Programms zur Arbeitsbeschaffung und Flussregulierung. Tausende Arbeiter errichteten die Anlage, die das Flussbett des Missouri dauerhaft veränderte und neue Lebensräume für Wildtiere schuf.
Das Charles M. Russell National Wildlife Refuge umgibt den Stausee, schützt native Prärien und bietet Lebensräume für zahlreiche Tierarten.
Die Ufer sind an mehreren Stellen über Landstraßen zu erreichen, wobei einige Abschnitte abgelegen liegen und eine entsprechende Vorbereitung erfordern. Die Gegend eignet sich für Bootsfahrten, Camping und Tierbeobachtung, wobei das Wetter schnell umschlagen kann.
Im Wasser leben Löffelstöre, die bis zu einem Meter lang werden und zu den ältesten Fischarten Nordamerikas gehören. Angler kommen hierher, um diese ungewöhnlichen Tiere sowie Chinook-Lachse zu fangen, die in diesem Binnengewässer weit vom Pazifik entfernt leben.
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