Our Lady of Assumption Co-Cathedral, Konkathedrale in Gravelbourg, Saskatchewan, Kanada
Die Co-Kathedrale Mariä Himmelfahrt ist eine Kirche mit Stahlskelett, Wänden aus beigefarbenem Ziegelstein mit Verkleidungen aus Indiana-Kalkstein, entworfen vom Architekten J. E. Fortin aus Montreal in einem Stil, der Romanik und italienische Renaissance verbindet. Sie ist 54,8 Meter lang und 19,8 Meter hoch; zwei Westtürme mit Kuppeln erreichen 53,3 Meter. Die Innenausstattung schuf Msgr. Charles Maillard zwischen 1921 und 1931.
Die zunächst der heiligen Philomena geweihte Pfarrkirche wurde am 5. November 1919 von Erzbischof O. E. Mathieu aus Regina konsekriert; der Bau nach Plänen des Montrealer Architekten J. E. Fortin hatte 1918 begonnen. Am 27. Juli 1930 wurde sie Kathedrale, 1965 auf das Patrozinium Mariä Himmelfahrt umbenannt und 1998 Konkathedrale, als Papst Johannes Paul II. das Bistum Gravelbourg in das Erzbistum Regina eingliederte. Monsignore Charles Maillard gestaltete die Innenausstattung von 1921 bis 1931.
Ursprünglich der heiligen Philomena geweiht, wurde die Kirche 1930 zur Kathedrale und 1965 unter das Patrozinium Mariä Himmelfahrt gestellt. Seit 1995 gehört sie mit dem Jésus-Marie-Kloster und der Bischofsresidenz zur National Historic Site der religiösen Einrichtungen von Gravelbourg.
Die Kirche fasst bis zu 1.500 Menschen und ist daher selten voll; der Eingang liegt am Westende, wo die Zwillingsstürme mit ihren Kuppeln 53,3 Meter hoch aufragen. Das 15,8 Meter hohe Schiff und das 25,9 Meter breite Querschiff bieten freie Sicht auf die vom Institut für Glasmalerei in Kanada dokumentierten Fenster. Das Gebäude ist ein kommunales Kulturgut von Gravelbourg.
Der Innenraum wurde in den 1960er Jahren modernisiert, um den neuen Anforderungen nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil zu entsprechen. Diese Anpassungen zeigen, wie das Gebäude sich verändert hat, um den Bedürfnissen der Gemeinde gerecht zu werden.
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