Admiralty Island, Geschützte Insel im Südosten Alaskas, Vereinigte Staaten
Admiralty Island ist eine große Insel im südöstlichen Alaska und Teil des Alexander-Archipels, mit etwa 145 Kilometern Länge und 56 Kilometern Breite. Das Gelände wird von dichten Regenwäldern geprägt, die steil zu felsigen Küstenlinien abfallen, während Flüsse durch die Täler laufen.
Die Insel wurde 1791-1795 vom britischen Marineoffizier George Vancouver benannt, der sie zu Ehren der Royal Navy Admiralität so taufte. Die Namen, die Entdecker einer Gegend gaben, zeigen oft, wie Orte aus externer Perspektive wahrgenommen und in globale Geschichten eingegliedert wurden.
Die Tlingit, das Volk dieser Gegend, nennen die Insel Xootsnoowú und beschreiben damit ihre lange Geschichte mit den Bären, die in den dichten Wäldern leben. Dieser Name spiegelt wider, wie sehr die Existenz dieser Tiere das Leben und die Identität der Menschen hier geprägt hat.
Um die Insel zu erreichen, muss man Wasserflugzeuge oder Boote von Juneau aus nehmen, ein Abenteuer, das durchaus rau sein kann. Es gibt Schutzhütten, die vom Forstdienst verwaltet werden und wo man übernachten kann, aber man sollte gut vorbereitet reisen und die Wetterbedingungen im Auge behalten.
Diese Insel beherbergt eine der höchsten Konzentrationen von Bären in Nordamerika, mit einer Population von über 1.600 Exemplaren. Für Besucher, die Wildtiere sehen möchten, ist dies daher einer der besten Orte auf dem Kontinent, um diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben.
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