Fort McLoughlin, Historischer Handelsposten auf Campbell Island, Britisch-Kolumbien.
Fort McLoughlin war eine Handelsstation an der McLoughlin Bay auf der Nordostseite von Campbell Island in Britisch-Kolumbien. Die Anlage lag in den geschützten Gewässern der Lama Passage und diente als zentraler Umschlagplatz für den Pelzhandel entlang der Küste.
Die Hudson's Bay Company errichtete die Anlage 1833, um die amerikanische Kontrolle über den Pelzhandel in der Region zu verringern. Der Handelsposten existierte für etwa 10 Jahre, bevor er 1843 aufgegeben wurde.
Die Festung wurde zum zentralen Treffpunkt für sieben indigene Dörfer, mit 5.200 Einheimischen, die jährlich Pelzhandel im Wert von 3.000 Pfund betrieben.
Der Standort an einem geschützten Hafen ermöglichte sichere Ein- und Ausfahrten für Handelsschiffe in allen Jahreszeiten. Besucher sollten beachten, dass die Stelle heute nur auf dem Wasserweg erreichbar ist und von großen Buchten umgeben liegt.
Nachdem die Anlage aufgegeben wurde, verbrannte die lokale Heiltsuk-Bevölkerung die Holzstrukturen, um Eisenmaterial aus den Trümmern zurückzugewinnen. Dieses bewusste Handeln zeigt, wie die Ureinwohner die hinterlassenen europäischen Materialien für ihre eigenen Zwecke nutzten.
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