Mount Robson, Alpengipfel in British Columbia, Kanada
Der Mount Robson ist mit 3954 Metern der höchste Gipfel der kanadischen Rockies und erhebt sich über vergletscherte Hänge und schroffe Felswände in British Columbia. Sein Gipfel ist oft in Wolken gehüllt, während die Nordflanke von steilen Eisfeldern und einem aktiven Gletscher geprägt wird.
Im Juli 1913 erreichten William Foster, Albert McCarthy und Conrad Kain als erste Bergsteiger den Gipfel nach mehreren gescheiterten Versuchen in den Jahren zuvor. Die Route über die Nordwand bleibt bis heute eine der anspruchsvollsten Touren in den Rockies.
Die Secwepemc nennen den Berg Yexyexéscen, ein Name, der sich auf die gestreiften Felsformationen bezieht, die man von weitem sieht. Diese Schichten aus hellem und dunklem Gestein ziehen sich über die Nordwand und geben dem Gipfel sein charakteristisches Aussehen.
Nur etwa jeder zehnte Versuch, den Gipfel zu erreichen, ist erfolgreich, da Stürme und Schneefall auch im Sommer auftreten können. Wer wandern möchte, ohne zu klettern, findet Wege rund um den Berg Lake, die nah an die Gletscher heranführen.
Der Berg Glacier mündet direkt in den Berg Lake auf 1646 Metern Höhe, sodass Eisblöcke vom Gletscher ins Wasser kalben und dort treiben. Besucher können vom Ufer aus zusehen, wie sich frisch abgebrochene Eisbrocken im See bewegen.
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