Bloody Falls, Territorialer Wasserfall in Kugluktuk, Kanada.
Bloody Fall ist ein Wasserfall am Coppermine River in Kugluktuk mit starken Stromschnellen und Wirbeln, die an einem Fluss im arktischen Tundra-Gelände entstehen. Das Gebiet erstreckt sich über etwa 25 Hektar und zeigt die raue Kraft des subarktischen Flusssystems.
Der Name wurde 1771 geprägt, als der britische Forscher Samuel Hearne einen Konflikt zwischen Dene-Kriegern und Inuit-Fischern an diesem Ort dokumentierte. Dieser Eintrag markiert den Punkt, an dem europäische Berichte über die Gegend begannen.
Der Name des Ortes stammt aus der Inuinnaqtun-Sprache und bedeutet 'der Platz, an dem man die ganze Nacht bleibt', was auf die traditionelle Nutzung als Fischereistelle hindeutet. Für die Inuit und andere Gruppen der Region war dieser Ort über Jahrhunderte hinweg ein wichtiger Treffpunkt.
Man erreicht den Ort mit dem Motorboot in etwa 45 Minuten, mit einem Geländefahrzeug in zwei Stunden oder zu Fuß über einen fünfstündigen Wanderpfad von Kugluktuk aus. Das Gelände ist rauh und die Bedingungen hängen stark vom Wetter und der Jahreszeit ab.
Archäologische Funde zeigen eine menschliche Besiedlung von etwa 3000 Jahren an diesem Ort, mit Spuren von Pre-Dorset-, Thule-, First-Nation- und Inuit-Kulturen. Die Schichten unter der Erde erzählen von einer langen Geschichte menschlicher Aktivität in dieser fernen arktischen Region.
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