Amarillo, Kreisstadt im Texas Panhandle, Vereinigte Staaten
Amarillo ist eine Bezirkshauptstadt im nördlichen Texas, die sich über Potter und Randall County erstreckt und in einer Hochebene auf rund 1100 Metern über dem Meeressinn liegt. Die Stadt entwickelt sich in einem flachen, weiten Gelände mit geradlinigen Straßen, niedrigen Gebäuden und ausgedehnten Gewerbegebieten, die sich über mehrere Kilometer hinziehen.
Die Siedlung entstand 1887 als Eisenbahnbaustation und wurde schnell zu einem Umschlagplatz für den Viehhandel, als Züge Rinder aus dem Panhandle zu den Märkten im Osten transportierten. Die Entdeckung von Erdgas und Erdöl in den 1920er Jahren verwandelte den Ort in ein regionales Zentrum für Energie und verarbeitende Industrie.
Ranchbesitzer und Viehhändler prägen noch immer das lokale Geschäftsleben, während Rodeos und Auktionen regelmäßig Einheimische und Besucher zusammenbringen. Die Cowboy-Kultur zeigt sich in der Alltagskleidung vieler Bewohner, in den Western-Boutiquen entlang der Hauptstraßen und in den Steakhäusern, die in fast jedem Viertel zu finden sind.
Die Stadt liegt an mehreren überregionalen Fernstraßen, sodass Autofahrer problemlos zwischen den weit verteilten Stadtvierteln und Sehenswürdigkeiten wechseln können. Die Sommer sind heiß und trocken, während der Winter gelegentlich Schnee bringen kann, besonders zwischen Dezember und Februar, daher sollte man die Kleidung entsprechend anpassen.
Unterirdische Heliumreserven in der Nähe machen den Ort zu einem zentralen Lagerpunkt für das nationale Heliumprogramm, das seit den 1920er Jahren in Betrieb ist. Ein öffentlich zugängliches Monument am Stadtrand erinnert an die geologische Bedeutung dieses Elements, das früher in Luftschiffen und heute in der Medizintechnik verwendet wird.
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