Quivira National Wildlife Refuge, Nationales Wildschutzgebiet und Ramsar-Gebiet in Zentral-Kansas, Vereinigte Staaten
Das Quivira National Wildlife Refuge ist ein Bundesschutzgebiet im Zentrum von Kansas, das Salzwiesen, Sandprärien und Feuchtgebiete umfasst. Diese Kombination aus salzhaltigen und Süßwasserbiotopen bildet ein Mosaik, das über 300 Vogelarten anzieht.
Im Jahr 1541 durchquerte der spanische Entdecker Francisco Vásquez de Coronado diese Region auf der Suche nach einer sagenhaften Goldstadt namens Quivira. Er fand keine Stadt, aber sein Zug hinterließ den Namen, der bis heute an diesem Landstrich haftet.
Der Name Quivira geht auf das Volk der Wichita zurück, das diese Ebenen seit Jahrhunderten bewohnte. Wer das Schutzgebiet besucht, trägt diesen Namen weiter und hält die Erinnerung an diese Gemeinschaft lebendig.
Das Schutzgebiet ist über zwei Hauptstraßen erschlossen, die eine gute Übersicht über die verschiedenen Zonen ermöglichen. Auf den Wanderwegen und dem erhöhten Steg über die Sümpfe empfiehlt es sich, ausreichend Wasser mitzunehmen, vor allem in den warmen Monaten.
Das Schutzgebiet beherbergt 34 Feuchtgebiete mit einem ungewöhnlich hohen Salzgehalt, eine Eigenschaft, die normalerweise nur an Meeresküsten vorkommt. Dieser Salzreichtum mitten im Binnenland zieht Tierarten an, die man hier nicht erwarten würde.
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