Central mosque of Porto-Novo, Moschee mit brasilianischem Einfluss in Porto-Novo, Benin.
Die Moschee ist ein Bauwerk mit einem zentralen Giebel und Terrakottasteinen, das eine große Blockstruktur mit dekorativen Fassaden zeigt. Die Verzierungen beinhalten florale Muster und geschwungene Stuckarbeiten, die das Gesamtbild prägen.
Das Gebäude wurde zwischen 1912 und 1925 während der französischen Kolonialzeit errichtet und ersetzte eine frühere Struktur von 1880, die von der afrobrasilianischen Gemeinde gebaut worden war. Diese Entwicklung zeigt die lange Geschichte der islamischen Präsenz in der Stadt.
Das Bauwerk spiegelt die Verbindung zwischen Westafrika und der afrikanischen Diaspora wider, da es von zurückgekehrten befreiten Sklaven und Yoruba-Muslimen geprägt wurde. Der Stil zeigt, wie verschiedene Kulturen in der Architektur zusammenkamen und die lokale Gemeinschaft formten.
Das Innere besteht aus zwei großen Gebetsräumen mit gefliesten Böden und hellen Galerien, die täglich für religiöse Aktivitäten genutzt werden. Besucher sollten angemessene Kleidung und Respekt vor den Gebetszeiten mitbringen.
Das Gebäude vereint islamische und christliche architektonische Elemente in einem ungewöhnlichen Design. Es weist ein lateinisches Kreuzlayout mit zwei Querschiffen und lanzettförmigen Öffnungen auf, die bei einer Moschee selten sind.
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