Benin, Land in Westafrika
Benin ist ein westafrikanischer Staat, der sich von der Küste am Golf von Guinea nordwärts über flaches Land, Hochebenen und bewaldete Hügel bis zur Grenze am Niger-Fluss erstreckt. Die Landschaft wechselt vom feuchten Süden mit Palmen und Lagunen zu trockenen Savannen im Norden, wo sich kleine Dörfer zwischen Feldern verteilen.
Das Königreich Dahomey beherrschte dieses Gebiet ab dem 17. Jahrhundert und handelte entlang der Küste, bevor Frankreich es 1894 zur Kolonie machte. Die Unabhängigkeit kam 1960, und der Name wurde 1975 in Benin geändert, um an ein altes westafrikanisches Reich zu erinnern.
Französisch dient als Amtssprache im Alltag, während Fon und Yoruba in den Märkten und Dörfern gesprochen werden und die Herkunft der Menschen widerspiegeln. Die Voodoo-Tradition bleibt lebendig und zeigt sich in Tempeln, Zeremonien und Schreinen, die man auf Reisen durch das Land beobachten kann.
Cotonou dient als Haupteingang mit seinem internationalen Flughafen und Hafen, während Porto-Novo die Hauptstadt mit Regierungsbüros bleibt. Die beste Reisezeit liegt zwischen November und Februar, wenn die Temperaturen erträglich sind und wenig Regen fällt.
Die Königspaläste von Abomey zeigen Lehmarchitektur mit Wänden, die mit Reliefs und Symbolen verziert sind und die Herrscher des Dahomey-Reichs darstellen. Heute stehen die Gebäude als Museum, wo man in den Innenhöfen die alte Handwerkskunst und die Geschichten der Könige erkennen kann.
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