Cotonou Cathedral, Katholische Kathedrale in Cotonou, Benin.
Die Kathedrale Notre-Dame-de-Miséricorde in Cotonou steht nahe der Ancien-Pont-Brücke. Ihre Wände sind mit Keramikfliesen verkleidet, die weiße und rote Streifen abwechseln, die Hauptverzierung des Baus. Die Fassade hat ein rundbogiges Hauptportal mit vier Archivolten, flankiert von zwei kleineren Türen, ein Oculus und zwei rechteckige Fialen; ein Glockenturm begrenzt die Nordwand. Innen endet ein Schiff mit sechs Jochen, Seitenschiffen und Emporen in einem flachen, blinden Chorhaupt mit einem Kruzifix.
Die Gründung geht auf 1883 zurück, als die Apostolische Präfektur von Dahomey etabliert wurde, was den Grundstein für die katholische Präsenz legte. Der Bau des heutigen Bauwerks begann später, um das wachsende religiöse Zentrum zu schaffen.
Die Kathedrale ist Sitz des 1955 errichteten Erzbistums Cotonou. Der Ursprung liegt in der Apostolischen Präfektur Dahomey, die am 26. Juni 1883 aus dem Apostolischen Vikariat Benin Coast in Nigeria hervorging. Die Gottesdienste werden von der 1997 gegründeten Choralschola «Maîtrise Notre-Dame-de-Miséricordes» begleitet.
Die Kathedrale liegt nahe der Ancien-Pont-Brücke in Cotonou; ihr Glockenturm grenzt an die Nordmauer, der Turm steht hinten links am Hauptgebäude. Die Fassade hat ein rundbogiges Hauptportal mit vier Archivolten, flankiert von zwei kleineren Türen, und ein Oculus belichtet das Schiff.
Der Glockenturm befindet sich ungewöhnlich an der hinteren linken Seite des Bauwerks statt in der Mittellinie. Diese asymmetrische Anordnung weicht von der traditionellen europäischen Kirchenarchitektur ab und gibt dem Gebäude ein besonderes Merkmal.
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