Cotonou, Wirtschaftshauptstadt im Département Littoral, Benin.
Cotonou ist die wirtschaftliche Hauptstadt im Département Littoral in Benin, gelegen zwischen dem Atlantik und dem Nokoué-See. Ein Kanal trennt die beiden Gewässer und wurde 1855 während der französischen Kolonialzeit angelegt, um den Schiffsverkehr zu erleichtern.
Am Anfang des 19. Jahrhunderts war hier nur ein kleines Fischerdorf unter der Herrschaft des Königreichs Dahomey. Die Franzosen errichteten 1851 einen Handelsposten, nachdem sie einen Vertrag mit dem König unterzeichnet hatten, und erweiterten im Laufe der Jahre ihre Präsenz.
Der Name stammt aus der Fon-Sprache und bedeutet ‚Fluss des Todes', weil die Gewässer hier früher für die Schifffahrt gefährlich waren. An den Stränden und Märkten sieht man heute noch Fischerboote und flache Kähne, die an diese maritime Vergangenheit erinnern und im Alltag der Menschen weiterhin eine Rolle spielen.
Die Straßen sind oft belebt, besonders in den Hauptverkehrszeiten, daher sollte man für Fahrten mehr Zeit einplanen. Der Hafen und die Bahnverbindung nach Niger liegen im Zentrum und sind gut für Orientierung geeignet, wenn man sich in der Stadt bewegt.
Obwohl Porto-Novo offiziell die Hauptstadt von Benin ist, befinden sich die Regierungsgebäude und die meisten Ministerien hier. Das macht die Stadt zum eigentlichen Verwaltungszentrum des Landes, auch wenn sie diesen Titel formal nicht trägt.
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