Boa Vista, Östliche Insel in Kap Verde, Atlantischer Ozean
Boa Vista ist eine Insel im Atlantischen Ozean östlich von Afrika mit ausgedehnten Sandstränden und trockenen Landschaften. Die Insel hat relativ wenige Ortschaften, die meisten auf der Westseite, während der Norden von Wüstendünen und offenen Ebenen geprägt ist.
Portugiesische Seefahrer landeten hier 1460 und gründeten später eine erste Siedlung, um Salz zu sammeln. Die Insel spielte über Jahrhunderte hinweg eine kleine Rolle im Atlantikhandel, bis sie schließlich zu einem ruhigen, wenig besiedelte Ort wurde.
Der Name der Insel bedeutet "schöne Aussicht" auf Portugiesisch und spiegelt wider, wie die Menschen diesen Ort seit Jahrhunderten wahrnehmen. Besucher finden heute noch traditionelle Fischerdörfer, wo das lokale Leben vom Rhythmus des Meeres bestimmt wird.
Am besten erkundet man die Insel mit einem Leihwagen oder geführten Touren, da öffentliche Verkehrsmittel begrenzt sind. Die meisten Besucher landen am Flughafen an und können von dort aus die verschiedenen Strände und Dörfer erreichen.
Die Viana-Wüste im Norden erstreckt sich mit goldenen Dünen bis zum Strand und bietet eine überraschende Sahara-ähnliche Landschaft. Dieses Zusammentreffen von Wüste und Meer ist auf den anderen Kapverdischen Inseln kaum zu finden.
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