Kapverdische Inseln, Atlantischer Archipel in Westafrika.
Die Inselgruppe liegt im Atlantik westlich von Senegal und umfasst zehn bewohnte Inseln vulkanischen Ursprungs sowie mehrere kleinere unbewohnte Eilande. Jede Insel zeigt ein eigenes Gesicht, mit felsigen Küsten, trockenen Hochebenen oder tiefen Tälern, die von steilen Klippen eingerahmt werden.
Seefahrer aus Portugal erreichten die unbewohnten Inseln Mitte des 15. Jahrhunderts und gründeten Siedlungen, die später als Stützpunkt für den Handel zwischen drei Kontinenten dienten. Im 20. Jahrhundert endete die Kolonialherrschaft und die Inseln wurden zu einem eigenständigen Land.
Die Inseln tragen portugiesische Namen und werden von einer Kreolsprache geprägt, die afrikanische und europäische Wörter miteinander verbindet. In den Städten stehen bunte Kolonialbauten neben kleinen Kirchen, während Fischer ihre Boote am Strand reparieren und Frauen Körbe aus Palmenblättern flechten.
Flugzeuge landen auf den größeren Inseln, von wo aus Fähren oder kleine Propellermaschinen zu den anderen Teilen des Archipels fahren. Die Wetterbedingungen können Verbindungen verzögern, daher ist es ratsam, bei Flügen und Überfahrten etwas Puffer einzuplanen.
Die Vulkankegel ragen direkt aus dem Meer und bilden steile Hänge, die von terrassierten Feldern durchzogen sind, auf denen Bauern trotz wenig Regen Zuckerrohr und Bananen anbauen. Auf einer der Inseln bleibt ein Vulkankrater aktiv und stößt gelegentlich Rauch aus, während die Umgebung von schwarzer Asche bedeckt ist.
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