Kouris Reservoir, Stausee und Wasserversorgungssystem in Alassa, Zypern
Der Kouris-Stausee ist der größte künstliche See Zyperns nach Fassungsvermögen: 115 Millionen Kubikmeter, 15 km nordöstlich von Limassol. Sein Erddamm mit zentralem Tonkern wurde 1984 bis 1988 gebaut und ist 110 m hoch. Das Wasser stammt aus den Flüssen Kouris, Limnatis und Krios, ergänzt durch einen Tunnel, der den Diarizos umleitet. Auf dem Foto fließt Wasser in dünner Schicht über die Betonhochwasserentlastung neben einem runden Turm.
Der Bau der Stauanlage begann 1984 und wurde 1988 abgeschlossen, um die Region mit Wasser zu versorgen. Das Projekt hatte bedeutende Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung und die Infrastruktur der umliegenden Gemeinden.
Das Reservoir trägt den Namen des Flusses Kouris, eines von drei Gewässern, die es speisen. Bei niedrigem Wasserstand tauchen die Ruinen der alten Agios-Nikolaos-Kirche aus dem Bett auf; das Dorf Alassa wurde für den Damm höher verlegt. Ortsansässige glauben an ein Kryptid im See, Belege fand das Fischereiministerium jedoch nicht.
Der Stausee liegt etwa 15 km von Limassol entfernt; die griechische Quelle setzt ihn nordöstlich der Stadt an, die polnische nordwestlich. Der Damm ist ein Erdschüttdamm mit zentralem Tonkern, seine Krone dient eher als Weg denn als Aussichtsplattform. Zu suchen sind die Hochwasserentlastung und der runde Entnahmeturm; die Hügel ringsum sind kahl und spenden kaum Schatten.
Der Volksglaube besagt, dass im Stausee ein Kryptid lebt, doch die Suche des zyprischen Ministeriums für Fischerei und Meeresangelegenheiten fand keinen Beleg dafür. Der See wird mit Flussbarschen, Karpfen, Rotfedern, Gambusen, Wolfsbarschen und Zährten besetzt; Angeln für Freizeitfischer ist erlaubt.
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