Zypern, Inselstaat im Mittelmeer, Osteuropa.
Zypern ist eine Inselrepublik im östlichen Mittelmeer, die etwa 9250 Quadratkilometer umfasst und zwischen zentralen Gebirgsketten, Küstenebenen und Übergangszonen aus Wäldern und Agrarflächen wechselt. Die Landschaft zeigt schroffe Gipfel im Landesinneren, sandige Buchten an den Rändern und Weinberge auf sanften Hängen dazwischen.
Die Insel erlangte 1960 ihre Unabhängigkeit von britischer Verwaltung und wurde souveräner Staat mit eigener Verfassung. Die Teilung von 1974 führte zur Entstehung zweier getrennter Verwaltungszonen, die bis heute getrennt bleiben.
Der Name Zypern leitet sich vom altgriechischen Wort für Kupfer ab, das auf der Insel seit der Bronzezeit abgebaut wurde. Heute sieht man in vielen Dörfern traditionelle Steinbauten mit flachen Dächern, während die Küstenstädte moderne Promenaden mit Tavernen und Cafés zeigen, wo Einheimische bei Meze-Tellern zusammensitzen.
Das Mittelmeerklima bringt milde Winter und warme Sommer mit Temperaturen zwischen 15 und 35 Grad Celsius, wobei April bis Oktober die angenehmste Reisezeit darstellen. In den Küstenregionen weht im Sommer oft eine leichte Brise, während das Bergland im Winter gelegentlich Schnee sieht.
Nikosia ist die einzige geteilte Hauptstadt Europas, durchzogen von einer Demarkationslinie, die seit Jahrzehnten die international anerkannte südliche Zone vom türkisch verwalteten nördlichen Bereich trennt. In der Altstadt kann man Straßen entlanggehen, die auf beiden Seiten unterschiedliche Währungen, Sprachen und Verkehrsregeln zeigen.
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