Kloster Kykkos, Orthodoxes Kloster im Troodos-Gebirge, Zypern
Kykkos ist ein orthodoxes Kloster in den Troodos-Bergen auf Zypern, das sich auf 1183 Meter Höhe über einer bewaldeten Bergflanke erhebt. Die zentrale Kirche zeigt weiße Steinmauern und rote Ziegeldächer, umgeben von mehrstöckigen Klostergebäuden, die einen großen gepflasterten Innenhof mit Arkadengängen umschließen.
Kaiser Alexios I. Komnenos gründete das Kloster im Jahr 1001 nach göttlichen Visionen und brachte ein bedeutendes Bildnis aus Konstantinopel hierher. Die Anlage brannte mehrfach ab und wurde über die Jahrhunderte immer wieder aufgebaut, wobei die heutige Struktur aus Restaurierungen des 18. und 20. Jahrhunderts stammt.
Der Ort bewahrt das Bildnis der Muttergottes hinter einem Schleier, den die Mönche seit Jahrhunderten aus Respekt vor der Tradition pflegen. Pilger kommen hierher, um an Festtagen Kerzen anzuzünden und sich im Innenhof zu versammeln, wo sich das religiöse Leben der Gemeinschaft entfaltet.
Besucher sollten lange Hosen und bedeckte Schultern tragen und können an der Eingangspforte Tücher ausleihen, falls sie nicht angemessen gekleidet sind. Bestimmte Bereiche bleiben den Mönchen vorbehalten, aber der Innenhof und die Hauptkirche sind für die Öffentlichkeit zugänglich.
Erzbischof Makarios III., der erste Präsident Zyperns, trat 1926 als Novize in dieses Kloster ein und begann hier seine geistliche Laufbahn. Sein Grab liegt heute nur wenige Kilometer entfernt auf einem nahegelegenen Hügel, wo viele Besucher nach ihrem Klosteraufenthalt Halt machen.
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