Hala Sultan Tekke, Osmanische Moschee am Salzsee, Larnaka, Zypern
Hala Sultan Tekke ist eine osmanische Anlage in Larnaka, die eine Moschee, ein Mausoleum, ein Minarett, einen Friedhof und Unterkünfte für Pilger umfasst, die sich nahe am Ufer des Salzsees der Stadt befinden. Die Gebäude sind von Palmen und Zypressen umgeben und bieten einen ruhigen Blick über die weite Wasserfläche und die flache Landschaft ringsum.
Der Komplex entstand 1816 an der Stelle, an der Umm Haram, eine Verwandte des Propheten Mohammed, 647 während einer arabischen Expedition verstarb und begraben wurde. Über die Jahrhunderte hinweg entwickelte sich die Anlage zu einem wichtigen Pilgerort für Muslime aus verschiedenen Teilen der Welt.
Eine Vielzahl der Besucher reist speziell nach Hala Sultan Tekke, um Umm Haram zu ehren und ihre Gebete zu sprechen, während andere die friedvolle Atmosphäre am Ufer des Salzsees nutzen, um ihre Andacht zu verrichten. Die Stoffhüllen über dem Grab werden regelmäßig von Gläubigen erneuert, die sie als Symbol der Verehrung mitbringen und die Verbindung zwischen dem Ort und der islamischen Tradition lebendig halten.
Der Zugang erfolgt von der Straße aus, die das Gelände mit dem Zentrum von Larnaka verbindet, etwa 5 Kilometer von der Stadtmitte entfernt und unweit des Flughafens. Besucher sollten Schuhe vor dem Betreten der Moschee ausziehen, und Frauen müssen ihr Haupt bedecken.
Die drei massiven Steinblöcke, die das Grab umgeben, bilden eine sogenannte Trilith-Struktur, deren Herkunft und ursprünglicher Zweck bis heute ungeklärt sind und Archäologen vor Rätsel stellen. Manche Forscher vermuten, dass die Steine aus einer viel älteren, präislamischen Zeit stammen und später in den Bau der Moschee integriert wurden.
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