Selimiye-Moschee, Gotische Moschee in Nord-Nikosia, Zypern.
Die Kathedrale der Heiligen Sophia ist ein großes Gotteshaus mit zwei schlanken Minaretten von etwa 50 Metern Höhe, die sich aus unvollendeten Glockentürmen erheben. Das Gebäude befindet sich zentral in der Altstadt und verbindet gotische Architektur mit islamischen Bauelementen.
Der Bau begann 1209 als römisch-katholische Kathedrale und wurde über 150 Jahre lang fortgesetzt, bis die Weihe 1326 stattfand. Später wurde das Bauwerk in einen Moschee umgewandelt und prägt damit die wechselvolle religiöse Geschichte der Insel.
Das Gebäude war Krönungsstätte für die Könige von Zypern, die hier in feierlichen Zeremonien ihre Macht bekräftigten, bevor sie nach Famagusta weiterzogen. Der Ort trug damals große symbolische Bedeutung für die politische Ordnung der Insel.
Der Innenraum bietet Platz für etwa 2500 Betende und ist für Besucher außerhalb der fünf täglichen Gebetszeiten geöffnet. Planen Sie Ihren Besuch an einem Nachmittag oder Abend, um störungsfreie Erkundungen zu ermöglichen.
Unter dem Teppich des Gebetsraums liegen verborgene Grabsteine, die von den früheren christlichen Bestattungen an diesem Ort zeugen. Diese archäologischen Spuren der Vergangenheit bleiben den meisten Besuchern unsichtbar, prägen aber die Schichten der Geschichte unter dem Boden.
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