Heilig-Kreuz-Kirche, Römisch-katholische Kirche im Zentrum von Nikosia, Zypern.
Die Heilig-Kreuz-Kirche ist eine römisch-katholische Pfarrkirche am Paphos-Tor in Nikosia, die von Franziskanern der Kustodie des Heiligen Landes betreut wird. Der heutige Bau wurde zum Teil von der spanischen Königsfamilie finanziert und am 16. Februar 1902 eingeweiht. Das Kloster daneben wurde 1959 wiederaufgebaut, und im ersten Bogen befindet sich eine Marmortafel mit lateinischer Inschrift.
Die erste Heilig-Kreuz-Kirche wurde 1642 erbaut und bis zum Ende des 19. Jahrhunderts genutzt. Die heutige Kirche wurde teils von der spanischen Königsfamilie, teils von den Franziskanern der Kustodie des Heiligen Landes finanziert, am 8. April 1900 begonnen und am 16. Februar 1902 offiziell eingeweiht. Das angrenzende Kloster wurde 1959 wiederaufgebaut.
Die Pfarrei gehört zum Lateinischen Patriarchat von Jerusalem und versammelt Gläubige aus fünfzig Nationen; die Messen werden in acht Sprachen gefeiert. Im ersten Bogen der Kirche befindet sich eine Marmortafel mit lateinischer Inschrift. Das angrenzende Kloster wird von Franziskanern verwaltet.
Das Innere wurde 1998 komplett restauriert und erhielt neue Marmorinstallationen sowie ein italienisches Fensterwerk über dem Altar. Besucher sollten beachten, dass sich die Kirche in der Pufferzone zwischen Nord- und Südnikosia befindet.
Der Garten der Kirche liegt in der Pufferzone zwischen den beiden Teilen Nikosias und ist daher teilweise zugänglich beschränkt. Dies ist eine Folge der territorialen Teilung der Stadt aus dem Jahr 1974.
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