Ad-Dakhla, Küstenstadt in der Westsahara, Marokko
Dakhla liegt auf einer langen, schmalen Landzunge, die sich zwischen dem Atlantik und einer großen Lagune nach Süden erstreckt. Die Bucht bildet ein geschütztes Gewässer, das sich über mehrere Kilometer ins Landesinnere zieht und von flachen Sandbänken gesäumt wird.
Spanische Siedler gründeten 1884 eine Garnison an diesem Punkt und nannten sie Villa Cisneros nach einem Kardinal aus dem 15. Jahrhundert. Die Siedlung diente bis 1975 als Verwaltungszentrum der Kolonie Río de Oro.
Die Bewohner folgen den Ritualen der Sahara-Nomaden, wenn sie Gäste mit Tee bewirten, wobei Minze und Zucker in drei Runden eingeschenkt werden. Frauen wickeln sich in die melhfa, ein langes Tuch aus Baumwolle, das in leuchtenden Farben getragen wird.
Flugverbindungen bestehen mehrmals wöchentlich nach Casablanca und Agadir, während Überlandbusse die Stadt mit anderen marokkanischen Zielen verbinden. Die Straßen im Zentrum verlaufen parallel zur Küste, was die Orientierung erleichtert.
In der Wüste Imlili östlich der Stadt liegen flache Becken mit salzigem Wasser, in denen kleine Fische leben. Diese Pools bleiben das ganze Jahr über gefüllt, obwohl rings umher Sand und Geröll die Landschaft beherrschen.
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