Orango Islands National Park, Nationalpark in der Region Bolama, Guinea-Bissau.
Der Orango-Nationalpark ist ein Schutzgebiet im Bissagos-Archipel vor der Küste von Guinea-Bissau, das sowohl Landflächen als auch Meeresbereiche umfasst. Die fünf Hauptinseln bieten eine Mischung aus Mangrovenwäldern, offenen Gewässern und Sandstränden.
Das Schutzgebiet wurde 2000 gegründet, um die natürlichen Ressourcen des Archipels vor menschlicher Übernutzung zu bewahren. Die Ausweisung spiegelt regional wachsendes Bewusstsein für den Schutz dieser sensiblen Ökosysteme wider.
Die Bijago, die auf den Inseln leben, haben eine lange Verbindung zu diesen Gewässern und nutzen traditionelle Fischmethoden, die seit Generationen weitergegeben werden. Diese Praktiken prägen bis heute das tägliche Leben und sind eng mit der Identität der Gemeinschaften verflochten.
Die Inseln sind nur per Boot erreichbar und Sie sollten lokale Führer arrangieren, bevor Sie fahren. Das Wetter ist tropisch und wechselhaft, daher sind vorausschauende Planung und Flexibilität bei Besuchen wichtig.
Das Gebiet ist bekannt für seine Population von Salzwasserflusspferden, die sich an das Küstenleben angepasst haben und regelmäßig in der Nähe von Stränden gesehen werden. Diese Tiere sind eine Seltenheit in westlichen Gewässern und machen das Ökosystem wissenschaftlich interessant.
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