Sabang, Hafenstadt in Aceh, Indonesien
Sabang ist eine Stadt auf der Insel Weh vor der Nordspitze Sumatras und fungiert als wichtiger Hafen für die Region. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Inseln und dient als Dreh- und Angelpunkt für den Schiffsverkehr zwischen dem indischen Ozean und der Straße von Malakka.
Die Stadt wurde durch die niederländische Kolonialverwaltung entwickelt, die 1883 den Naturhafen für ausländische Schiffe öffnete. Eine Dekade später erhielt Sabang den Status eines Freihafens und wuchs zu einem wichtigen Handelsplatz für die Region heran.
Die Bevölkerung von Sabang folgt islamischen Traditionen, was sich in der Einführung der Scharia-Gesetze in der Provinz Aceh seit 2001 widerspiegelt.
Ein lokaler Flughafen bedient die Insel mit kleinen Flugzeugen, während der Tiefwasserhafen Frachten für die regionale maritime Wirtschaft abwickelt. Besucher sollten sich bewusst sein, dass die Erreichbarkeit von der Saison und den Schifffahrtsbedingungen abhängt.
Die Stadt markiert gleichzeitig den nördlichsten und westlichsten Punkt Indonesiens und liegt direkt am Eingang zur Straße von Malakka. Diese extreme geografische Position macht sie zu einem seltenen Ort, an dem zwei nationale Superlative zusammentreffen.
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