Simalungun, Verwaltungsregion in Nord-Sumatra, Indonesien.
Simalungun ist eine administrative Region im Norden Sumatras mit 32 Bezirken und erstreckt sich über ein großes Gebiet. Raya dient als Verwaltungszentrum und ist der zentrale Ort für offizielle Angelegenheiten.
Die Region entstand in ihrer heutigen Form in den frühen 1900er Jahren, als die niederländische Kolonialverwaltung sieben Königreiche strukturierte. Diese Neuordnung prägte die gegenwärtigen Verwaltungsgrenzen und Organisationsstrukturen.
Die Simalungun-Gemeinde organisiert sich um traditionelle Familienverbindungen, die durch Nachnamen wie Saragih, Damanik, Purba und Sinaga erkennbar sind. Diese Clan-Strukturen beeinflussen, wie Menschen heute noch in der Region miteinander verbunden sind.
Der Weiße Krater in Dolok Tinggi Raja liegt etwa 90 Kilometer von Medan entfernt und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Von der Stadt Parapat aus können Besucher Fährverbindungen zu den umliegenden Inseln nutzen.
Die Region ist ein wichtiger Zugang zum Tobasee, einem der größten Kratterseen der Welt. Gleichzeitig beherbergt sie die Sei Mangkei-Wirtschaftszone, die sich auf Rohstoffverarbeitung konzentriert.
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