Pematang Siantar, Verwaltungsstadt in Nord-Sumatra, Indonesien
Pematangsiantar ist eine Verwaltungsstadt in Nordsumatra, Indonesien, die sich durch acht Bezirke mit Wohn- und Geschäftsvierteln erstreckt. Die Straßen führen durch dicht bebaute Bereiche mit kleinen Geschäften, Garküchen und offenen Höfen zwischen Häuserreihen.
Die Stadt entstand aus einem Königreich der Damanik-Dynastie und ging nach dessen Ende im Jahr 1907 unter holländische Kolonialverwaltung über. Diese Verwaltungsstruktur veränderte das Stadtbild und brachte neue Handelsrouten mit sich, die den Ort dauerhaft prägten.
Die indonesische Bezeichnung des Ortes bezieht sich auf einen weißen Bambuswald, der ursprünglich das heutige Stadtgebiet bedeckte und noch heute in lokalen Erzählungen Erwähnung findet. Wochenmärkte bieten regionale Gewürzmischungen und handgewebte Stoffe an, die von Frauen aus umliegenden Dörfern gefertigt werden.
Die Überlandstraße verbindet den Ort mit größeren Städten der Insel und führt durch landwirtschaftlich geprägte Regionen mit Palmenhainen und Reisfeldern. Kleinbusse und Züge verkehren regelmäßig und bieten Sitzplätze für längere Fahrten durch das Hochland.
Ein buddhistischer Tempel beherbergt eine große Guanyin-Statue, die als höchstes religiöses Standbild dieser Art in Indonesien gilt und Pilger aus anderen Regionen anzieht. Die Figur steht in einem Innenhof, der von Räucherstäbchen und Gebetsketten umgeben ist.
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