Sangihe-Inseln, Vulkanischer Archipel in Nord-Sulawesi, Indonesien
Die Sangihe-Inseln sind eine Inselgruppe vor der Küste Nord-Sulawesis mit mehreren größeren Inseln und zahlreichen kleineren Eilanden, die sich über ein großes Gebiet erstrecken. Das Archipel wird von vulkanischen Landformen geprägt und bietet eine abwechslungsreiche Küstenlinie.
Die Niederlande etablierten 1677 die Kontrolle über die Sangihe-Inseln und verwalteten diese für Jahrhunderte. Nach der indonesischen Unabhängigkeit 1945 wurden die Inseln Teil der neuen Republik.
Die Bewohner der Sangihe-Inseln sprechen Sangir, eine austronesische Sprache mit Verbindungen zu Nord-Sulawesi und Teilen der Philippinen. Diese sprachliche Gemeinschaft prägt die tägliche Kommunikation und kulturelle Identität der Inseln.
Das regionale Verwaltungszentrum Tahuna befindet sich auf der Westküste der Sangihe-Insel und ist der Hauptort für Services und Behörden. Der Naha-Flughafen dort bietet die wichtigste Luftverbindung zum Archipel.
Der aktive Vulkan Mount Awu auf Sangihe-Island mit etwa 1320 Metern Höhe prägt die Landschaft und schafft fruchtbare Böden für die Landwirtschaft. Diese vulkanische Aktivität macht die Inseln geologisch besonders und beeinflusst das Leben der Bewohner.
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